Die fremdgänger

Als wir das diesjährige Motto für „Kunst geht fremd“ auswählten, dachten wir in erster Linie an die positiven Aspekte des Ausdrucks „über Grenzen gehen“: 

  • wie Kunst dazu inspirieren kann, Neues auszuprobieren, Neues zu sehen, Neues zu entdecken.
  • wie Künstlerinnen und Künstler über die Grenzen der Zeitgeschmacks gegangen sind und immer noch gehen, um Neues zu schaffen.
  • wie viele reale Grenzen wir, aber auch die Museumsbesucherinnen und -besucher auf Reisen passiert haben, um bisher unbekannte Länder und die  Menschen dort kennenzulernen und um von dort bereichert zurückzukehren.

Bei der Auswahl der „Fremdgänger“, also der Exponate, die wir bei dieser Aktion tauschen wollten, traten politische Aspekte bereits zu Tage, waren die Objekte Beweise für tatsächliche historische Grenzüberschreitungen gewesen oder bezeugen Überwindungen von persönlichen oder gesellschaftlichen Grenzen. 

Dass unser Motto jedoch auch eine schreckliche Bedeutung hat, wurde uns am 24. Februar 2022 drastisch vor Augen geführt, als mitten in Europa ein Staat die Grenzen eines Nachbarlandes überschritt, als Russland einen Krieg gegen die Ukraine begann.

Wir laden Sie deshalb ein, unsere Fremdgänger auch unter aktuellen Aspekten zu betrachten, sie auf ihr Potential für eine (kurze) Realitätsflucht zu untersuchen und nicht zuletzt, zwanzig Museen in Unterfranken zu entdecken.


Begleitbroschüre Kunst geht fremd


Die Fremdgänger ausführlich


Sie haben einen Fremdgänger erwischt?

Dann teilen Sie doch Ihre Entdeckung mit dem Hashtag #kunstgehtfremd in den sozialen Netzwerken!