Ceratites flexuosus
Ceratites semipartitus

ca. 242 Millionen Jahre und ca. 239 Millionen Jahre
Unterer Hauptmuschelkalk und Oberer Hauptmuschelkalk
Fundorte Karlstadt und Pfersdorf
Durchmesser ca. 3,5 cm und ca. 27 cm
Museum Terra Triassica

Ceratiten sind durch eine kurzfristig geöffnete Meeresverbindung vom weltumspannenden Tethys-Meer in das Binnenmeer des Germanischen Beckens eingewandert. Da diese Verbindung nur kurzfristig existierte, entwickelten die Einwanderer eigene Formen, die es dann nur im Muschelkalk-Meer gab. Sie überschritten somit die Grenze zwischen dem Urzeit-Meer Tethys und dem Binnenmeer. Wurden „sesshaft“ und passten sich ihrer neuen Umgebung durch ihre Entwicklungen an. 

Der Einwanderer ist ein Ceratites atavus und quasi der „Ur-Vater“ der Ceratiten. Er ist ca. 3,5 cm im Durchmesser. Sein Nachfahre ist der Ceratites semipartitus und mit ca. 30 cm Durchmesser fast zehnmal so groß wie sein Vorfahre. Die Ceratiten sind am Ende des Oberen Muschelkalks ausgestorben.

Die beiden Ceratiten werden im Graf-Luxburg-Museum der Museen Schloss Aschach zwischen den Sammlungen der gräflichen Familie präsentiert.